Wenn Tote stören
Vom Sterben an der Mauer
Am Nachmittag des 12. Februar 1987 verabschiedet sich der junge Ost-Berliner Lutz Schmidt von seiner Frau, um im Kombinat „Autotrans“ seine Nachtschicht anzutreten. Was Karin Schmidt nicht weiß: heute ist der Tag X, an dem ihr Mann über die Mauer nach Ost-Berlin fliehen will. Zusammen mit einem Kollegen überwindet er die tiefgestaffelten Sperranlagen bei Treptow mit einer simplen Leiter. Sein Freund schafft den Sprung in den Westen, Lutz Schmidt wird an der letzten Grenzmauer von der Leiter geschossen – Tod durch Herzschuss. Seine Familie wird anschließend jahrelang von der Stasi observiert und drangsaliert. Er ist einer der letzten Mauertoten.
Mehr als 120 Menschen sind bis dahin an der Berliner Mauer gestorben. Frauen, Männer, Kinder, deren Verbrechen darin bestand, der Mauer zu nahe kommen. Seit dem Mauerbau 1961 war die deutsch-deutsche Grenze in Berlin die bestbewachte und meistgehasste der Welt. Die Mauer sollte Ostdeutsche von Westdeutschen trennen, für immer, ohne Ausnahme und ohne Gnade. Auf beiden Seiten arrangierten sich die Politiker – billgend oder missbilligend - mit dem mörderischen Grenzregime. 28 Jahre lang.
Der Film zeigt drei tragische Beispiele von Mauertoten, deren Fälle vollständig auf Grundlage offizieller Dokumente rekonstruiert wurden. Dazu berichten Politiker beider Seiten, warum bis zur Wende 1989 kein Mittel zur Beendigung des Sterbens gefunden wurde.
Mehr als 120 Menschen sind bis dahin an der Berliner Mauer gestorben. Frauen, Männer, Kinder, deren Verbrechen darin bestand, der Mauer zu nahe kommen. Seit dem Mauerbau 1961 war die deutsch-deutsche Grenze in Berlin die bestbewachte und meistgehasste der Welt. Die Mauer sollte Ostdeutsche von Westdeutschen trennen, für immer, ohne Ausnahme und ohne Gnade. Auf beiden Seiten arrangierten sich die Politiker – billgend oder missbilligend - mit dem mörderischen Grenzregime. 28 Jahre lang.
Der Film zeigt drei tragische Beispiele von Mauertoten, deren Fälle vollständig auf Grundlage offizieller Dokumente rekonstruiert wurden. Dazu berichten Politiker beider Seiten, warum bis zur Wende 1989 kein Mittel zur Beendigung des Sterbens gefunden wurde.
Darsteller
Produktion
Monaco Film Hamburg (Odeon Film)
Produzent/en
Drehorte
Produktionszeit
Länge
Regie
Kamera
Redaktion
PR
Herstellungsleitung
Produktionsleitung
Buch
Autor
Florian Huber
Kamera
Rainer Bauer
Produktionsltg.
Sabine Wagner
Producer
Werner Vennewald
Redaktion
Christoph Mestmacher