Hamburg, 02.11.2009

„Schabowskis Zettel“ in aller Munde

„Schabowskis Zettel“ erfreut sich zur Ausstrahlung eines beachtlichen Medienechos.

„Die einmaligen historischen Aufnahmen haben Brasse und Huber durch inszenierte Szenen ergänzt, die zeigen, was das Kamerateam damals nicht einfangen konnte […] die filmisch dargestellten Ereignisse sind sauber und detailreich recherchiert, so dass der Film einen tiefen Einblick in die Kette von Entwicklungen Entscheidungen Fehlern und Zufällen gibt, die zum Fall der Mauer in dieser Nacht führten.“
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

„Ein mächtiger SED-Funktionär, ein Abteilungsleiter im DDR-Innenministerium, der Kommandeur einer Grenzübergangsstelle nach Westberlin, aber auch ein amerikanischer Fernsehjournalist, ein „Bild"-Reporter sowie ein Westberliner Medizinstuden und ein Ostberliner Ehepaar sind die handelnden Personen in dem spannenden Doku-Drama, in dem Marc Brasse und Florian Huber (Buch und Regie) die Ereignisse des 9. November 1989 rekonstruieren. „Schabowskis Zettel - Die Nacht als die Mauer fiel" verbindet dokumentarisches Material mit Spielszenen, die die Chronologie der Ereigniskette nacherlebbar werden lassen."
HAMBURGER ABENDBLATT

„Zum ersten Mal wird deutsche Zeitgeschichte so spannend gezeigt wie eben in „24" und ähnlichen, gegenwärtig beim Publikum erfolgreichen US-Kriminalserien. Das liegt vor allem am Tempo, das die beiden Filmemacher ihrer Produktion geben.
Wie ein guter Thriller beginnt auch „Schabowskis Zettel" ganz ruhig, mit einigen Bildern vom Morgen des 9. November 1989. [...]
Mit gesplitteten Bildschirmen und teilweise parallel laufenden Handlungssträngen erzeugt der Film einen Sog, der den Zuschauer hineinzieht in die sich ständig beschleunigenden Geschichte jener 24 Stunden. [...]
Beim ARD-Filmgarantiert der Potsdamer Historiker Hans-Hermann Hertle für die Seriosität. Er ist unbestritten der beste Kenner der Ereignisse rund um den 9. November 1989, hat in mehreren, immer wieder aufgelegten Büchern eine präzise Beschreibung dieser Nacht geliefert - und nach seiner großen Dokumentation 1999 nun die Idee zum Dokudrama gehabt."
DIE WELT

„Der Film im Stil der US-Serie „24" verfolgt mehrere Protagonisten, darunter Gerhard Lauter, der den Zettel schrieb, und Schabowski, der ihn ungeprüft vorlas."
BILD

„Neben Spielszenen und Interviews mit Zeitzeugen fanden auch bislang nicht gezeigte Originalaufnahmen Eingang in die Dokumentation.
Zu Wort kommen neben Gerhard Lauter auch Harald Jäger, der am Grenzübergang Bornholmer Straße den Schlagbaum öffnete, und als unfreiwillige Hauptfigur der folgenreichen Pressekonferenz der heute 82-jährige Schabowski selbst."
DDP

„Der Film stützt sich auf das 1996 zum ersten Mal erschienene Buch „Der Fall der Mauer. Die unbeabsichtigte Selbstauflösung des SED-Staates" des Historiker Hans-Hermann Hertle, der die Geschichte jenes 9. November bis in die neueste Auflage immer noch gründlicher erforscht hat."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

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