28.04.2010
„Die Fremde" beeindruckt die Presse
„ ,die Fremde´ musste gedreht werden, damit nicht mehr weggesehen wird!"
Necla Kelek
„Sibel Kekilli spielt grandios! Sie überzeugt in allen Facetten. ,die Fremde´ist starkes, aufwühlendes Kino."
ZDF heute journal
„Sibel Kekillis Darstellung geht unter die Haut. Feinfühliges Portrait von Menschen, die überfordert, nicht gefühllos sind. ,die Fremde´ ist weniger die Geschichte eines geplanten Ehrenmords, als die über eine Familie. Bemerkenswert, direkt und unpathetisch."
ZDF neu im kino
„Sibel Kekilli ist hervorragend! ,die Fremde´ ist dramaturgisch dicht, beeindruckend, toll. Ein sehr, sehr starker Film!"
ZDF - Morgenmagazin
„Präzise, differenziert und erstaunlich besonnen!”
stern
„Ein kluger und wichtiger Film, weil er zeigt, wie weit der Weg noch ist zu Freiheit und Versöhnung zwischen den Kulturen."
BR kinokino
„ ,die Fremde´ bescherte den jüngsten Berliner Filmfestspielen einen ihrer Höhepunkte.”
Eßlinger Zeitung
„Der zierlichen Sibel Kekilli gelingt es, die Gefühle ihrer Filmfigur zu transportieren, ohne viele Worte verlieren zu müssen. Ihr umso beredteres Mienenspiel drückt Verletztsein, Trauer, Verzweiflung und Wut ebenso aus wie Zärtlichkeit, kämpferische Entschlossenheit und Mut. Auch der Rest des Ensembles macht seine Sache ausgezeichnet. Sämtliche Charaktere erscheinen sehr authentisch. Manche bis zur Schmerzgrenze. ... Ein eindringlich gespieltes Drama voll emotionaler Wucht, das viel Diskussionsstoff bietet.”
Hamburger Morgenpost
„ ,die Fremde´ zeigt deutliche und unüberwindbare Risse innerhalb der deutschen Gesellschaft. Doch genau das regt auch zum Nachdenken an, zum Nachdenken über versäumte Integration auf beiden Seiten – und über mögliche bessere Wege für die Zukunft.”
Wetterauer Zeitung
„Gewissermaßen als Zoom auf einen sonst hermetisch verschlossenen Mikrokosmos liefert er uns ein ungleich differenzierteres Bild. Mit teils beklemmender Klarheit und Ausführlichkeit hat es die Regisseurin geschafft, herkömmliche Stereotype aufzubrechen und den Blick freizugeben auf das psychisches Gewebe einer Familie, das bis zum Zerreißen gespannt ist zwischen Ablehnung und Zuneigung zu ihrer ältesten Tochter. ... Um die Entstehung dieser fatalen Bewegung zu verfolgen, wirft Aladag von Anfang an einen empathischen Blick in die Gesichter aller Familienmitglieder und schafft es so, Zerrissenheit und Zwiespalt auch im Mienenspiel der männlichen Figuren glaubhaft einzufangen. Das nimmt dem Ganzen nichts von seiner Barbarität, ermöglicht es aber, sich von eindimensionalen Erklärungen abzusetzen. Wer ,die Fremde´ gesehen hat, ist auf eine erneute Debatte gespannt. Und wird bei Sibel Kekilli in Zukunft nicht mehr nur an „Gegen die Wand“ denken.”
Cicero
„Ein starker und engagierter Film, der authentisch, fast dokumentarisch die Nöte einer türkischen Gesellschaft in Deutschland zeigt, die in diesem Land nie angekommen sind oder ankommen durften.”
artmetropol.tv
„Dass es Feo Aladag gelang, Sibel Kekilli, die durch Fatih Akins “Gegen die Wand” berühmt wurde, für die Rolle von Umay zu gewinnen, ist ein Coup. ... Dabei steht der Film bedingungslos auf der Seite seiner Heldin, macht deren Familie jedoch nicht zu Abziehbildern. Auch dort brodelt der Konflikt zwischen Individualismus und Kollektiv. ,die Fremde´ ist ein grandios gespielter, wunderschön fotografierter und in seiner Konsequenz knallharter Film.”
FAZ
„Aufregendes Kinodebüt: ... Der Film, sagen manche, bedient bloß Klischees, die den gebildeten Kinogänger noch weiter von der türkischen Minderheitsgesellschaft entfremden. Was aber, wenn diese Klischees in Gerichtsberichten stehen? Der Film will alle zum Zusammenstehen auffordern, sagt dagegen Regisseurin Feo Aladag. Was aber, wenn die wütende Hoffnungslosigkeit der Heldin die offenbar ausweglose Jahrtausendferne der beiden großen in Deutschland aneinander vorbeilebenden Kulturen schmerzhaft deutlicher zeigt, als es Aladags gute Absicht war? Vielleicht hat der Film da ein Problem. Vielleicht aber hat die Gesellschaft, von der er erzählt, genau da ein Problem – und gerade das macht ihn so stark?
Der Rest ist Arbeit. Großartige Schauspielerarbeit, allen voran von Derya Alabora und Settar Tanriögen, die Umays Eltern spielen. Von der in nahezu jeder Szene präsenten Sibel Kekilli, die sich in einer umwerfenden Tochterklage, die allein den Film wert ist, Rotz und Wasser heulend verausgabt. Alles das in den hinreißend komponierten Bildern von Judith Kaufmann, die schon „ ,Vier Minuten´ fotografierte. Und dann ist, wofür Florian Lukas an der Seite von Sibel Kekilli wunderbar souverän wenig zu tun scheint, mitten in allem Familienhorror eine Liebesgeschichte anzustaunen, wie sie so minimalistisch und schön nur alle paar Jahre im Kino vorbeiweht. Was für ein Gegenstück zu Fatih Akins wildem Paar in ,Gegen die Wand´– wie überhaupt alles ganz anders ist als in Akins großem Film von 2004. Aufregend anders. Aber genauso aufregend.”
Der Tagesspiegel
„Sensibel und vielschichtig nähert sich Feo Aladag, die auch das Drehbuch schrieb, ihren Figuren. Dabei beleuchtet sie ohne Klischees oder Vorurteile die überkommenen Werte einer patriarchalischen Gesellschaft, die in der Fremde nicht mehr greifen. ... Ein berührendes Drama!”
Hamburger Abendblatt
„Bei aller gesellschaftlichen Brisanz ist ein aufwühlendes, erstaunlich differenziertes, genau erzähltes Drama gelungen, das einfache Schuldzuweisungen vermeidet. Aladag zeigt ein Stück türkisches Leben als Parallelgesellschaft, ohne zu verallgemeinern. ,die Fremde´ ist auch das Comeback der Sibel Kekilli, die als Umay den Film trägt.”
Die Welt kompakt
„Ein Holzhammerthema packend und differenziert!”
Die Welt
„ ,die Fremde´ ist ein beeindruckender, sehr differenzierter Film über die Zerrissenheit zwischen einem diffusen Ehrbegriff und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit, und die schreckliche Übermacht der Verhältnisse, aus denen sich niemand zu lösen vermag.”
in münchen
„Großes Kino mit einer brillanten Sibel Kekilli!”
Berliner Kurier
„Ein feinfühliger Film über die Tabuthemen Zwangsheirat und Hassmord, der schon auf der Berlinale für Diskussionsstoff sorgte. Sibel Kekillis Spiel ist einfühlsam und ergreifend, mit nachhaltiger Wirkung beim Zuschauer. Großartig!”
b.z.
„Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurückzukönnen, dafür findet ,die Fremde´ starke Bilder. Und er lebt von der Kraft seiner Hauptdarstellerin. Der Film rüttelt auf! Trost, eine Lösung, bietet er nicht. Doch gerade diese Konsequenz ist seine ungeheure Stärke!"
WDR west.art
„Der Film ist eine präzise Mikrostudie über eine Familie, die immer wieder fatale Entscheidungen trifft. Mehrfach hätten alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Fehler zu korrigieren, Eskalationen zu vermeiden oder wenigstens Ruhe zu bewahren. Vater und Brüder werden dabei aber nicht als allzeit gewaltbereite Monster inszeniert, wie überhaupt Klischees vermieden werden. ... Das Thema des Films lag schon lange in der Luft. ... Besonders auffällig an ihrem Film ist die fast vollständige Absenz des Religiösen. ... Feo Aladag, die nicht nur promovierte Psychologin ist, sondern auch selbst als Schauspielerin arbeitet, spielt gekonnt mit den Emotionen des Publikums. Sie hat in der sechsjährigen Arbeit an ihrem ersten eigenen Film nichts dem Zufall überlassen, er ist von Anfang bis Ende durchkalkuliert. Die ausgetüftelte Dramaturgie, die intime Kameraführung und die bisweilen effekthascherische musikalische Untermalung würden aber nicht so gut funktionieren, wenn sich die Regisseurin nicht auf eine durchweg überzeugende Besetzung verlassen könnte. Allen voran Sibel Kekilli, die bereits in ,Gegen die Wand´eine ebenso starke wie zerrissene Frau fast schon schmerzhaft realistisch verkörperte. ... Doch es ist nicht einem Authentizitätsbonus, sondern einer souveränen darstellerischen Leistung geschuldet, dass Kekilli die allermeisten ihrer deutschen Schauspielkolleginnen überflügelt hat. Mit ,die Fremde´ hat sie sich endgültig als Star des deutschen Kinos etabliert.”
Jungle World
„Ein Film wie ein stiller Schrei. Eine Sibel Kekillie wie sie besser nie war. Eine Tragödie, die man mit sich trägt, wen man aus dem Kino kommt. Der Geheimtipp der Berlinale!”
Bild
„Der Regisseurin gelingt ein hochsensibler Balanceakt!”
Kölner Stadtanzeiger
„ ,die Fremde´ blickt mit viel Gespür für Blicke, Stille, knappe Sätze in einen geschlossenen Kosmos, der die Männer in uralte Ehrbegriffe zwingt. ... Feo Aladag liefert keine Erklärungen. Feo Aladag erzählt. Genau das macht ,die Fremde´ so eindrucksvoll.”
Leipziger Volkszeitung
„Auch wenn sich ,die Fremde´ in erster Linie den seelischen Qualen der jungen Frau widmet, offenbart der Film ein starkes Gesamtbild. Allen Familienmitgliedern wird offen der Spiegel vorgehalten. ... ,die Fremde´ enthält reichlich Zündstoff und dürfte schnell für kontroverse Diskussionen sorgen. ... Herausgekommen ist ein hochklassiger, aber unbequemer Film, bei dem der Zuschauer ständig mit geballter Faust im Kinosessel sitzt.”
Rhein Neckar Zeitung
„Feo Aladags starkes Debüt zeigt eine ebenso starke Sibel Kekilli. ... Regisseurin Feo Aladag gibt ihr Debüt in keiner Minute aus der Hand. Nicht in den ersten, als sie präszise ins Geschehen einführt, nicht in den letzten, als sie einen unerwarteten Schock setzt, der nur allzu konsequent ist. Mit ,die Fremde´ gelingt Aladag eines der beeindruckendsten Erstlingswerke, die im deutschen Kino der jüngeren Zeit zu sehen waren. ... ,die Fremde´ ist zuvorderst mitreißendes Erzähl-Kino mit starken Schauspielern (Nizam Schiller, was für ein Kind!), grandioser Kamera (Judith Kaufmann), stimmiger Musik (Max Richter). Natürlich auch mit einem brennenden Thema. Und einem Schluss, der so aufzurütteln vermag, wie es Kino heute schaffen muss, wenn es etwas erreichen will.”
Sächsische Zeitung
„Die Performance der Hauptdarstellerin Sibel Kekilli ist großartig. Bekannt wurde sie mit ,Gegen die Wand´, aber fünf Jahre später ist sie noch schöner und noch eindrucksvoller geworden.”
taz
„Es ist eine triumphale Rückkehr: Als ,die Fremde´ darf Sibel Kekilli endlich wieder zeigen, dass sie für ihr Debüt in Fatih Akins ,Gegen die Wand´ zur Recht gefeiert wurde wie ein Star. Schon sie allein ist Grund genug, sich diese ,Fremde´nicht entgehen zu lassen. ... Ein schier altklug raffiniert vorgetragenes Melodram.”
Rheinische Post
„Packend wie ein Thriller! ... Bilder und Szenen, die sich einprägen.”
Süddeutsche Zeitung
„Ein beeindruckender Film, der durch großartige Schauspieler den Geschichten aus den Nachrichten ein Gesicht und eine Seele gibt.”
Maxi
„Das stärkste Debüt einer Regisseurin seit Jahren!”
Stuttgarter Zeitung
„Nach diesem klugen und aufwühlend realistischen Drama muss man erstmal tief Luft holen.”
OK Magazin
„Feo Aladags Film ist rücksichtslos realistisch, packend, differenziert. ... So löst der lebensnahe Film bei aller ehrlichen Differenziertheit mit seiner tragischen Wucht und dem rücksichtslos packenden Spiel von Sibel Kekilli zu Recht empörtes Entsetzen aus.”
Abendzeitung
„ ,die Fremde´ ist spannend und aufreibend wie ein Thriller. Sibel Kekilli spielt mitreißend, furios!"
filmdienst
„Mit Feingefühl für die Zerrissenheit aller beteiligten Figuren erzählt Feo Aladag in ihrem beeindruckenden Debütfilm vom Überlebenskampf der jungen Frau (großartig: Sibel Kekilli) zwischen unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Familienbanden. Ein starker, wichtiger, die Augen öffnender Film”
Treffpunkt:Kino
„Es ist ein Spielfilm mit einem längst überfälligen aktuellen Gesellschaftsthema unserer Tage; Stichwort Ehrenmord. ... Ein aufwühlender Film. Ein bewegender Film. Ein großartiger Film. Ein spannender Film. Mit einem ,ungeheuren´ aktuellen Thema. Was verbirgt sich WIRKLICH hinter den vielen Schlagzeilen in Sachen ,Ehrenmord´? Was ,passiert´ dabei dort tatsächlich? Anonymes bekommt ein ,aufregendes Gesicht´. Das eben NICHT auf der Gut-Böse-Klaviatur ausgerichtet ist, sondern mit tiefer Betrachtung, Annäherung, Beschreibung. Spannung. Natürlich provozierend. Auf sicherlich allen Seiten. Aber notwendig. Dringend notwendig. Um zu verstehen, um zu begreifen, um mitdenken zu können. Dabei sind die Beteiligten-hier keine plumpen Abziehbilder, sondern ,nachvollziehbare´, glaubwürdige, zwiegespaltene Menschen. Und keine ,Monster´. Mit denen sich zu befassen, mit denen sich auseinanderzusetzen hier lohnt. Feo Aladag differenziert klug wie engagiert. Wagt sich couragiert wie packend an ein kulturelles Reizthema in Sachen Integration heran, das niemanden kalt lassen kann bzw. sollte. Denn das Glück dabei heißt Sibel Kekilli... “. Hier nun überzeugt sie als Umay. Mit jeder Faser ihres Körpers, ihrer Bewegung, ihrer Sprache, ihres Ausdrucks, ist sie diese gepeinigte junge Frau, die selbst über ihr Leben bestimmen, entscheiden möchte und dabei an seelische wie gesellschaftliche Grenzen gerät. Ebenso schmerzhaft wie nachvollziehbar wie wunderbar unaufdringlich verkörpert Sibel Kekilli diese in sich zerrissene, zerribene Deutsch-Türkin, die auf ihr eigenes Leben pocht. Eine außerordentliche starke darstellerische Leistung. Übrigens auch aus dem gesamten Ensemble, deren Auftritte bisweilen unter die Haut gehen (z.B. Settar Tanriögen als Vater). Ein großartiger deutscher Gesellschaftsthriller. Aufregend. Aufwühlend. Angehend. Lob, Lob, Lob.”
Deutschland Radio
„Ein durch und durch empfehlenswerter Film!”
Jugendnetz
„Feinfühlig!”
Emotion
„Feo Aladag stilisiert weder Umay (von Sibel Kekilli mit eindrücklicher Kraft und Würde verkörpert) zum Opfer noch ihre Verwandten zu Tätern. Stattdessen zeigt sie die Tragödie einer Familie, in der es durchaus Liebe gibt und die dennoch an den Zwängen der Gesellschaft zerbricht.”
Engagiert – Die christliche Frau
„Im Film wird über weite Strecken geschwiegen – fesselnde Szenen, denn es geschieht Unaussprechliches – die Gesichter der Beteiligten erzählen mehr als jeder Dialog. Großes Kino ohne Worte!”
ZDF.de
„ ,die Fremde´ erzählt die monströse Geschichte eines Ehrenmordvorhabens - das aber aus der denkbar intimsten Perspektive. Im Ausloten der psychosozialen Mechanik gibt sich Regisseurin Feo Aladag bedingungslos, auf die übliche Verschleierungsfolklore verzichtet sie. Ihre Geschichte berührt und funktioniert gerade deshalb, weil sie in der Welt junger Türken spielt, die man als "integriert" bezeichnet. Kein Islamist weit und breit. ... Das Gefühl, nirgendwo zuhause zu sein, dürfte Sibel Kekilli also in vielfacher Hinsicht geläufig sein. Wie man sich nach dem Duft des brüderlichen Haares verzehren kann, wie man die Sehnsucht auf die verlorene Heimat ohne jede große Geste zur Aufführung bringen kann - das spielt diese große Fremde des deutschen Films wie keine zweite.”
Spiegel Online
„Ein absolut beeindruckender Film!”
Brigitte
„Es ist die große Stärke dieses Films, nichts zu beschönigen und niemanden zu verurteilen. Auch Umays Vater nicht, dem die eigene Härte gegen seine älteste Tochter buchstäblich das Herz bricht. ... Ein Melodram, das aufwühlt, ratlos macht und wütend wie lange schon kein deutscher Film mehr.”
Hamburger Abendblatt
„Zwei Kinostunden hinweg eine sensible Studie, die nicht mit der skandalösen Sensation des Themas ,Ehrenmord´ spekuliert.”
Darmstädter Echo
„Der Verlauf des Dramas scheint vorhersehbar. Doch schon bald merkt man, wie genau und komplex hier erzählt wird. Die Mitglieder der Familie werden nicht in gut (modern) und schlecht (traditionell) eingeteilt, sondern Feo Aladag versucht statt dessen, jedem einzelnen gerecht zu werden. Der Film zeigt, wie auch der Vater, die Mutter, die beiden Brüder und die jüngere Schwester an der Situation leiden und verzweifeln, wie sie Auswege suchen, zeitweise wieder ihrer Liebe zu Umay nachgeben - wie sie letztlich alle das Beste wollen, aber nicht aus ihrer Haut können. Damit bietet der Film eine Innensicht dieser abgeschotteten Welt, und die Kamera betont ihre Enge durch eine sehr klaustrophobische Optik. Natürlich steht im Mittelpunkt von ,die Fremde´die virtuose Ausstrahlung von Hauptdarstellerin Sibel Kekilli, die Jahre nach ,Gegen die Wand´endlich wieder eine Rolle spielen darf, die ihrer würdig ist. Aber auch alle anderen im Ensemble spielen in jeder Sequenz absolut glaubwürdig und mit großer Intensität. Man merkt dem Film die Leidenschaft an, mit der er gemacht wurde. Und die Wut – nicht auf diese Menschen, sondern auf die Verhältnisse, die sie dazu bringen, das zu töten, was sie lieben.”
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
„Sibel Kelilli spielt überragend! ... Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurückzukönnen - dafür findet dieser Film starke Bilder. Und er lebt von der Kraft seiner Hauptdarstellerin, die mit diesem Film zum ersten deutschen Filmstar türkischer Herkunft werden könnte. ... Der Film rüttelt auf. Er erzählt von der Zerrissenheit zwischen den Kulturen. Indem er Menschen zeigt, die sich lieben und doch zerstören. Trost, eine Lösung, bietet er nicht. Doch gerade diese Konsequenz ist seine ungeheure Stärke!"
RBB Stilbruch
„Ohne zu pauschalisieren ist ein hochklassiger, aber unbequemer Film entstanden, bei dem der Zuschauer ständig mit geballter Faust im Kinosessel sitzt.”
Bremer
„Packend, schnörkellos, brillant!”
TV Digital
„Sibel Kekilli erweist sich nach ,Gegen die Wand´ erneut als Ausnahmeschauspielerin”
hörzu
„Neben ausgefeilten Dialogen und kraftvollen Bildern sorgt insbesondere Sibel Kekilli mit ihrer eindringlichen Leistung für die ungeheure Sogwirkung des gefühlvollen Dramas. Und die brillante Schlusseinstellung bleibt noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis haften – ein bewegendes Filmjuwel! ... Ein großartiger Film – unbedingt ansehen!”
TV Movie
„Das spektakuläre Kino-Comeback von “Gegen die Wand”-Star Sibel Kekilli! ... Spannend, aktuell und ausgewogen. ...Das beste deutsche Regiedebüt seit vielen Jahren!”
TV Spielfilm
„Einer der Höhepunkte der diesjährigen Berlinale! ... ,die Fremde´ ist ein Film, der die Kritiker und Zuschauer gleichermaßen begeistert. ... Feo Aladag beweißt ein feines Gespür für die emotionalen Nuancen ihrer Geschichte. Die Figuren sind sehr genau und mit viel Verständnis gezeichnet. ... Feo Aladag gelingt ein eindringliches Bild deutsch-türkischer Lebensrealität fern von den Klischees, die uns häufig in den Medien begegnen. Aber warum lief dieser Film nicht im Wettbewerb?”
3sat
„Feo Aladag ist weit davon entfernt, Klischees in Bilder zu kleiden. ,die Fremde´ ist im besten Sinne ein ambivalentes Drama. Nie ergreift der stimmungsvoll bebilderte und sehr emotionale Filme eine eindeutige Postition; konsequent zeigt er die Schwierigkeiten aller Beteiligten auf. Eine Rechtfertigung für Morde wegen vermeintlich verletzter Ehre ist er deswegen nicht. Eher der gelungene Versuch aufzuzeigen, wie Menschen den einen richtigen Moment verpassen, miteinander Frieden zu schließen. In diesem Sinne ein universales Werk.”
kulturnews
„Feo Aladag umschifft alle Gefahren einer Schwarzweiß-Darstellung und liefert ein psychologisch detailliertes Bild des Konfliktes, das sowohl dramaturgisch als auch emotional fesselt. Sibel Kekilli spielt die hin- und hergerissene Umay faszinierend und glaubwürdig."
choices/biograph
„Ein Film, in dem mit Verzicht auf jegliche Klischees sensibel und differenziert auch die Zerrissenheit eines patriarchalen Vaters und seiner Familie dargestellt wird. Ein ruhiger, spannender Film, der in Erinnerung bleibt. ... Bewegend, überzeugend und sehr empfehlenswert!”
Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte
„Herausragend!”
trailer
„Exzellent gespielt und auch in Sachen Dramaturgie hervorragend umgesetzt!”
Oxmox
„Bemerkenswert!”
Kölner Stadtanzeiger
„Ein emotional packendes Drama, das auf Grund seiner Aktualität sicherlich für Gesprächsstoff sorgen wird.”
unclesally*s
„Ein weiterer starker Auftritt von Sibel Kekilli!”
Interkultur Stuttgart
„Wie eine Katastrophe ihren Lauf nimmt – das zeigt dieser Film mit einer Wucht, die sprachlos macht. Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurückzukönnen – dafür findet dieser Film große Bilder. Und er lebt von der Kraft seiner Hauptdarstellerin, die kaum Worte braucht, weil sie soviel mit einem Blick sagen kann. Sibel Kekilli spielt diese Rolle mit einer solchen Wucht, dass man nicht umhin kann, sie selbst darin zu sehen.”
Kinotipps
„Beeindruckender, sehr berührender Film mit einem ansprechenden Ensemble.”
KulturSPIEGEL
„Bewegende Geschichte mit Identifikationspotential.”
Neuer Zürcher Zeitung
„Feo Aladag gelingt in ihrem atemberaubenden Kinodebüt ein vielschichtiges und verstörendes Portrait einer türkischen Familie. Unterstützt wird sie dabei von einer herausragenden Schauspielerin: Sibel Kekilli entwickelt in der Hauptrolle einen Sog, dem sich der Zuschauer nicht entziehen kann!”
filmtipps Hannover
„Der Schauspielerin Feo Aladag gelingen in ihrem Regiedebüt gleich mehrere Überraschungen. Es ist so emotional aufreibend wie buchhalterisch genau, so sehr Modellstück wie Sonderfall, vor allem so versiert erzählt und bebildert, dass man Aladag die Anfängerin kaum abnehmen mag. ... Sie beherrscht die dramatische Zuspitzung und zeigt, was für ein Dampf auf solchen familiären Teekesseln ist, und nach welchen physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Druck steigt.”
Player
„Fast unerträglich realistisches und brillant analytisches Kinodebüt. Sensationell!”
petra
„Eine Geschichte, so real, dass frau Gänsehaut bekommt - Regisseurin Feo Aladag gelingt mit ihrem Debüt ,die Fremde´ ein erschütterndes Kulturen- und Familienportrait, das ganz ohne Klischees und erhobenen Zeigefinger, dafür aber mit jeder Menge Brisanz und Authentizität die ZuschauerInnen unweigerlich in seinen Bann zieht. ... Sibel Kekilli läßt dem Publikum den Atem stocken. ... Ein Film, der das Potenzial hat, die Gesellschaft aufzurütteln. ..."Die Fremde" von Feo Aladag - ein äußerst wertvoller Film, ein Wachrüttler, der unbedingt gesehen werden muss!”
AVIVA – Online Magazin für Frauen
„Sibel Kekilli spielt die Umay überzeugend und mitreißend. Dass Umay trotz massiver Zurückweisung und körperlicher Gewalt immer wieder die Nähe ihrer Familie sucht, vermittelt Sibel Kekilli mit einer Intensität, die den Zuschauer das scheinbar irrationale Handeln der Hauptfigur schmerzhaft nachvollziehen lässt. Dabei ist ,die Fremde´ so spannend und aufreibend wie ein Thriller. ... Dank prägnanter Figurenzeichnungen, die nicht nur die zwiespältigen Motivationen der furios gespielten Hauptfigur, sondern auch der Täter differenziert durchleuchten, ein überzeugender, spannungsvoller Blick auf ein Reizthema in Sachen Integration.”
Film-Dienst
„ ,die Fremde´ enthält reichlich Zündstoff und dürfte schnell für Diskussionen sorgen. Ein hochklassiger Film, bei dem der Zuschauer ständig mit geballter Faust im Kinosessel sitzt.”
Lift
„Lassen Sie sich ein auf ein sehr gut besetztes, vielschichtiges und mitreißendes Familienportrait!”
kultur – Magazin der Theatergemeinde Bonn
„Unser Star der Berlinale: in dem Film ,die Fremde´ spielt Nizam Schiller den Sohn von Umay (Sibel Kekilli). Kleiner großer Mann!”
Zeit Magazin
„Das Comeback des Jahres! Sibel Kekilli ist umwerfend, atemberaubend! ... Wie eine Kastrophe ihren Lauf nimmt, das zeigt dieser Film mit einer Wucht, die sprachlos macht. ... Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurück zu können – dafür findet ,die Fremde´ große Bilder.”
ttt titel, thesen, temperamente
„Ohne pauschalisierende Schwarz-Weiß-Malerei oder moralische Verurteilung zeichnet das gelungene Kinodebüt die Zwänge und Konflikte einer paternalistisch orientierten Gesellschaft. ... Sibel Kekilli beweist mit außergewöhnlicher Darstellungskunst, dass ihre Leistung in ,Gegen die Wand´ kein Zufallstreffer war.”
blickpunkt:film
„Ein beeindruckendes Debüt von Feo Aladag!”
Die Zeit
„Ein bewegendes Portrait einer durch einen patriarchalischen Ehrbegriff zerstörten Familie. Einer der besten Beiträge der Berlinale 2010!"
Amnesty International
„Feo Aladags Film ist beängstigend gut. Er fuchtelt nicht, er empört sich nicht, er will nicht überzeugen noch urteilen; er zeigt. Sibel Kekilli spielt ihre Rolle der Umay großartig: die Verzweiflung eines Menschen, der revoltieren muss, um überleben zu können, die Sturheit einer jungen Frau, die sich nicht kaputtfügen will, die Aufgescheuchtheit durch die Möglichkeit von Glück. Ein großer kleiner Film.”
SZ Magazin
„Regisseurin Feo Aladag hat mit eindringlichen Bildern und starken SchauspielerInnen einen bedrückenden und zugleich aufrüttelnden Streifen geschaffen: ,die Fremde´ - ein sehenswerter Film!”
Frauenhauskoordinierung e.V.
„ ,die Fremde´, der in der Reihe Panorama vorgestellt wird, ist übrigens der beste Film, den man bisher auf der Berlinale gesehen hat. ... Sibel Kekilli spielt so gut, dass schon von einer Filmpreisnominierung geflüstert wird. Sollte man also nicht verpassen.”
Vogue
„Um ein guter Berlinale-Gänger zu sein, hat man morgens um 9 Uhr wieder im Kino zu sitzen. Mit Kaffee und Kater. Und dann rüttelt sie einen durch, die alter Lady Berlinale. Mit einem so unglaublich bewegenden Film wie ,die Fremde´, der einen verstehen macht und von dem man nicht versteht, warum er nicht im Wettbewerb ist.”
Karoline Herfurth für Berliner Morgenpost
„Gibt es eigentlich produktives Weinen? Natürlich. Wenn das Weinen nicht aus dem Selbstmitleid kommt, wenn es nicht den Augen des Krokodils entstammt, sondern ein richtiges Gefühl verstärkt und, im besten Fall, das Gefühl noch zum Denken führt. Solch ein Weinen löst ,die Fremde´ aus!”
Rationalgalerie.de
„Sibel Kekilli feiert mit ,die Fremde´ ein großartiges Berlinale-Comeback!”
Berliner Morgenpost
„Der grandiosen Sibel Kekilli zuzuschauen, ist ein unfassbares Erlebnis.”
Rolling Stone
„Herausragend, eindringlich, brillant!"
ZDF aspekte
„Die stille Sensation der Berlinale!"
Bild
„Der stärkste Film der Berlinale! ... Bei aller gesellschaftlicher Brisanz ist Feo Aladag aber vor allem ein aufwühlendes, erstaunlich differenziertes, genau erzähltes Drama gelungen, das einfache Schuldzuweisungen vermeidet. Sie zeigt ein Stück türkisches Leben als Parallelgesellschaft, ohne zu Verallgemeinern und eine ganze Bevölkerungsgruppe oder Glaubensgemeinschaft per se anzuklagen. ... Nach 'Gegen die Wand' Sibel Kekillis triumphales Comeback!"
Die Welt
„Dieser Film geht mitten durchs Herz! ... Diese Geschichten müssen erzählt werden: Figuren wie diesem Vater, dem die eigene Stränge und Härte buchstäblich das Herz bricht, sollten wir viel öfter begegnen in der Welt der deutschen Erzählungen. ... Es würde sich, erstens, schon deshalb lohnen, weil es solche Männer eben wirklich gibt. ... Und zweitens ist dieser Weg, den diese Figuren gehen, das Schicksal, das sie erleiden ... genau die Strecke, welche dicke Romane und große Meoldramen überwinden müssen; es sind die Königswege der Fiktion, die Hauptstraße des Erzählens; es ist ein Jammer, dass es hier in Deutschland nicht viel mehr davon gibt. ... ,die Fremde´ formuliert eine Mängelanzeige: Man möchte viel mehr von diesen Filmen sehen, mehr von diesen Geschichten hören, tausendundeine mindestens.”
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Spätestens mit ihrer Rolle als Umay hat sich Sibel Kekilli endgültig als Schauspielerin ersten Ranges etabliert. Es ist der Lohn für ihre vielleicht schwierigste Rolle. ... Doch allein die Hauptdarstellerin zu loben und den Film auf deren Leistung zu reduzieren, greift zu kurz. Durch die Bank weg ist das Drama hervorragend besetzt und feinfühlig inszeniert. ... Ein außergewöhnliches, enorm intensives und vor allem sehr sehr wichtiges Werk, das sich nachdrücklich ins Gedächtnis einbrennt.”
kino-zeit.de
„Fern aller Klischees und Vorverurteilungen beleuchtet Regisseurin Aladag den Konflikt von allen Seiten und macht die Zerrissenheit der Figuren, aber auch die tragische Abhängigkeit von religiösen Zwängen spürbar. ... Das beste Kinodebüt seit vielen Jahren!”
Cinema
„Es gibt Filme, die rauben einem den Atem. ,die Fremde´ – ein poetischer, aufwühlender Film. Großartige Schauspieler. Dialoge wie
Geistesblitze. Eine herausragende Sibel Kekilli. Man leidet mit, man liebt mit – man wird sprachlos. Gäbe es einen Bildbären, würden wir ihn an
,die Fremde´ verleihen!” Bild
Necla Kelek
„Sibel Kekilli spielt grandios! Sie überzeugt in allen Facetten. ,die Fremde´ist starkes, aufwühlendes Kino."
ZDF heute journal
„Sibel Kekillis Darstellung geht unter die Haut. Feinfühliges Portrait von Menschen, die überfordert, nicht gefühllos sind. ,die Fremde´ ist weniger die Geschichte eines geplanten Ehrenmords, als die über eine Familie. Bemerkenswert, direkt und unpathetisch."
ZDF neu im kino
„Sibel Kekilli ist hervorragend! ,die Fremde´ ist dramaturgisch dicht, beeindruckend, toll. Ein sehr, sehr starker Film!"
ZDF - Morgenmagazin
„Präzise, differenziert und erstaunlich besonnen!”
stern
„Ein kluger und wichtiger Film, weil er zeigt, wie weit der Weg noch ist zu Freiheit und Versöhnung zwischen den Kulturen."
BR kinokino
„ ,die Fremde´ bescherte den jüngsten Berliner Filmfestspielen einen ihrer Höhepunkte.”
Eßlinger Zeitung
„Der zierlichen Sibel Kekilli gelingt es, die Gefühle ihrer Filmfigur zu transportieren, ohne viele Worte verlieren zu müssen. Ihr umso beredteres Mienenspiel drückt Verletztsein, Trauer, Verzweiflung und Wut ebenso aus wie Zärtlichkeit, kämpferische Entschlossenheit und Mut. Auch der Rest des Ensembles macht seine Sache ausgezeichnet. Sämtliche Charaktere erscheinen sehr authentisch. Manche bis zur Schmerzgrenze. ... Ein eindringlich gespieltes Drama voll emotionaler Wucht, das viel Diskussionsstoff bietet.”
Hamburger Morgenpost
„ ,die Fremde´ zeigt deutliche und unüberwindbare Risse innerhalb der deutschen Gesellschaft. Doch genau das regt auch zum Nachdenken an, zum Nachdenken über versäumte Integration auf beiden Seiten – und über mögliche bessere Wege für die Zukunft.”
Wetterauer Zeitung
„Gewissermaßen als Zoom auf einen sonst hermetisch verschlossenen Mikrokosmos liefert er uns ein ungleich differenzierteres Bild. Mit teils beklemmender Klarheit und Ausführlichkeit hat es die Regisseurin geschafft, herkömmliche Stereotype aufzubrechen und den Blick freizugeben auf das psychisches Gewebe einer Familie, das bis zum Zerreißen gespannt ist zwischen Ablehnung und Zuneigung zu ihrer ältesten Tochter. ... Um die Entstehung dieser fatalen Bewegung zu verfolgen, wirft Aladag von Anfang an einen empathischen Blick in die Gesichter aller Familienmitglieder und schafft es so, Zerrissenheit und Zwiespalt auch im Mienenspiel der männlichen Figuren glaubhaft einzufangen. Das nimmt dem Ganzen nichts von seiner Barbarität, ermöglicht es aber, sich von eindimensionalen Erklärungen abzusetzen. Wer ,die Fremde´ gesehen hat, ist auf eine erneute Debatte gespannt. Und wird bei Sibel Kekilli in Zukunft nicht mehr nur an „Gegen die Wand“ denken.”
Cicero
„Ein starker und engagierter Film, der authentisch, fast dokumentarisch die Nöte einer türkischen Gesellschaft in Deutschland zeigt, die in diesem Land nie angekommen sind oder ankommen durften.”
artmetropol.tv
„Dass es Feo Aladag gelang, Sibel Kekilli, die durch Fatih Akins “Gegen die Wand” berühmt wurde, für die Rolle von Umay zu gewinnen, ist ein Coup. ... Dabei steht der Film bedingungslos auf der Seite seiner Heldin, macht deren Familie jedoch nicht zu Abziehbildern. Auch dort brodelt der Konflikt zwischen Individualismus und Kollektiv. ,die Fremde´ ist ein grandios gespielter, wunderschön fotografierter und in seiner Konsequenz knallharter Film.”
FAZ
„Aufregendes Kinodebüt: ... Der Film, sagen manche, bedient bloß Klischees, die den gebildeten Kinogänger noch weiter von der türkischen Minderheitsgesellschaft entfremden. Was aber, wenn diese Klischees in Gerichtsberichten stehen? Der Film will alle zum Zusammenstehen auffordern, sagt dagegen Regisseurin Feo Aladag. Was aber, wenn die wütende Hoffnungslosigkeit der Heldin die offenbar ausweglose Jahrtausendferne der beiden großen in Deutschland aneinander vorbeilebenden Kulturen schmerzhaft deutlicher zeigt, als es Aladags gute Absicht war? Vielleicht hat der Film da ein Problem. Vielleicht aber hat die Gesellschaft, von der er erzählt, genau da ein Problem – und gerade das macht ihn so stark?
Der Rest ist Arbeit. Großartige Schauspielerarbeit, allen voran von Derya Alabora und Settar Tanriögen, die Umays Eltern spielen. Von der in nahezu jeder Szene präsenten Sibel Kekilli, die sich in einer umwerfenden Tochterklage, die allein den Film wert ist, Rotz und Wasser heulend verausgabt. Alles das in den hinreißend komponierten Bildern von Judith Kaufmann, die schon „ ,Vier Minuten´ fotografierte. Und dann ist, wofür Florian Lukas an der Seite von Sibel Kekilli wunderbar souverän wenig zu tun scheint, mitten in allem Familienhorror eine Liebesgeschichte anzustaunen, wie sie so minimalistisch und schön nur alle paar Jahre im Kino vorbeiweht. Was für ein Gegenstück zu Fatih Akins wildem Paar in ,Gegen die Wand´– wie überhaupt alles ganz anders ist als in Akins großem Film von 2004. Aufregend anders. Aber genauso aufregend.”
Der Tagesspiegel
„Sensibel und vielschichtig nähert sich Feo Aladag, die auch das Drehbuch schrieb, ihren Figuren. Dabei beleuchtet sie ohne Klischees oder Vorurteile die überkommenen Werte einer patriarchalischen Gesellschaft, die in der Fremde nicht mehr greifen. ... Ein berührendes Drama!”
Hamburger Abendblatt
„Bei aller gesellschaftlichen Brisanz ist ein aufwühlendes, erstaunlich differenziertes, genau erzähltes Drama gelungen, das einfache Schuldzuweisungen vermeidet. Aladag zeigt ein Stück türkisches Leben als Parallelgesellschaft, ohne zu verallgemeinern. ,die Fremde´ ist auch das Comeback der Sibel Kekilli, die als Umay den Film trägt.”
Die Welt kompakt
„Ein Holzhammerthema packend und differenziert!”
Die Welt
„ ,die Fremde´ ist ein beeindruckender, sehr differenzierter Film über die Zerrissenheit zwischen einem diffusen Ehrbegriff und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit, und die schreckliche Übermacht der Verhältnisse, aus denen sich niemand zu lösen vermag.”
in münchen
„Großes Kino mit einer brillanten Sibel Kekilli!”
Berliner Kurier
„Ein feinfühliger Film über die Tabuthemen Zwangsheirat und Hassmord, der schon auf der Berlinale für Diskussionsstoff sorgte. Sibel Kekillis Spiel ist einfühlsam und ergreifend, mit nachhaltiger Wirkung beim Zuschauer. Großartig!”
b.z.
„Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurückzukönnen, dafür findet ,die Fremde´ starke Bilder. Und er lebt von der Kraft seiner Hauptdarstellerin. Der Film rüttelt auf! Trost, eine Lösung, bietet er nicht. Doch gerade diese Konsequenz ist seine ungeheure Stärke!"
WDR west.art
„Der Film ist eine präzise Mikrostudie über eine Familie, die immer wieder fatale Entscheidungen trifft. Mehrfach hätten alle Beteiligten die Möglichkeit, ihre Fehler zu korrigieren, Eskalationen zu vermeiden oder wenigstens Ruhe zu bewahren. Vater und Brüder werden dabei aber nicht als allzeit gewaltbereite Monster inszeniert, wie überhaupt Klischees vermieden werden. ... Das Thema des Films lag schon lange in der Luft. ... Besonders auffällig an ihrem Film ist die fast vollständige Absenz des Religiösen. ... Feo Aladag, die nicht nur promovierte Psychologin ist, sondern auch selbst als Schauspielerin arbeitet, spielt gekonnt mit den Emotionen des Publikums. Sie hat in der sechsjährigen Arbeit an ihrem ersten eigenen Film nichts dem Zufall überlassen, er ist von Anfang bis Ende durchkalkuliert. Die ausgetüftelte Dramaturgie, die intime Kameraführung und die bisweilen effekthascherische musikalische Untermalung würden aber nicht so gut funktionieren, wenn sich die Regisseurin nicht auf eine durchweg überzeugende Besetzung verlassen könnte. Allen voran Sibel Kekilli, die bereits in ,Gegen die Wand´eine ebenso starke wie zerrissene Frau fast schon schmerzhaft realistisch verkörperte. ... Doch es ist nicht einem Authentizitätsbonus, sondern einer souveränen darstellerischen Leistung geschuldet, dass Kekilli die allermeisten ihrer deutschen Schauspielkolleginnen überflügelt hat. Mit ,die Fremde´ hat sie sich endgültig als Star des deutschen Kinos etabliert.”
Jungle World
„Ein Film wie ein stiller Schrei. Eine Sibel Kekillie wie sie besser nie war. Eine Tragödie, die man mit sich trägt, wen man aus dem Kino kommt. Der Geheimtipp der Berlinale!”
Bild
„Der Regisseurin gelingt ein hochsensibler Balanceakt!”
Kölner Stadtanzeiger
„ ,die Fremde´ blickt mit viel Gespür für Blicke, Stille, knappe Sätze in einen geschlossenen Kosmos, der die Männer in uralte Ehrbegriffe zwingt. ... Feo Aladag liefert keine Erklärungen. Feo Aladag erzählt. Genau das macht ,die Fremde´ so eindrucksvoll.”
Leipziger Volkszeitung
„Auch wenn sich ,die Fremde´ in erster Linie den seelischen Qualen der jungen Frau widmet, offenbart der Film ein starkes Gesamtbild. Allen Familienmitgliedern wird offen der Spiegel vorgehalten. ... ,die Fremde´ enthält reichlich Zündstoff und dürfte schnell für kontroverse Diskussionen sorgen. ... Herausgekommen ist ein hochklassiger, aber unbequemer Film, bei dem der Zuschauer ständig mit geballter Faust im Kinosessel sitzt.”
Rhein Neckar Zeitung
„Feo Aladags starkes Debüt zeigt eine ebenso starke Sibel Kekilli. ... Regisseurin Feo Aladag gibt ihr Debüt in keiner Minute aus der Hand. Nicht in den ersten, als sie präszise ins Geschehen einführt, nicht in den letzten, als sie einen unerwarteten Schock setzt, der nur allzu konsequent ist. Mit ,die Fremde´ gelingt Aladag eines der beeindruckendsten Erstlingswerke, die im deutschen Kino der jüngeren Zeit zu sehen waren. ... ,die Fremde´ ist zuvorderst mitreißendes Erzähl-Kino mit starken Schauspielern (Nizam Schiller, was für ein Kind!), grandioser Kamera (Judith Kaufmann), stimmiger Musik (Max Richter). Natürlich auch mit einem brennenden Thema. Und einem Schluss, der so aufzurütteln vermag, wie es Kino heute schaffen muss, wenn es etwas erreichen will.”
Sächsische Zeitung
„Die Performance der Hauptdarstellerin Sibel Kekilli ist großartig. Bekannt wurde sie mit ,Gegen die Wand´, aber fünf Jahre später ist sie noch schöner und noch eindrucksvoller geworden.”
taz
„Es ist eine triumphale Rückkehr: Als ,die Fremde´ darf Sibel Kekilli endlich wieder zeigen, dass sie für ihr Debüt in Fatih Akins ,Gegen die Wand´ zur Recht gefeiert wurde wie ein Star. Schon sie allein ist Grund genug, sich diese ,Fremde´nicht entgehen zu lassen. ... Ein schier altklug raffiniert vorgetragenes Melodram.”
Rheinische Post
„Packend wie ein Thriller! ... Bilder und Szenen, die sich einprägen.”
Süddeutsche Zeitung
„Ein beeindruckender Film, der durch großartige Schauspieler den Geschichten aus den Nachrichten ein Gesicht und eine Seele gibt.”
Maxi
„Das stärkste Debüt einer Regisseurin seit Jahren!”
Stuttgarter Zeitung
„Nach diesem klugen und aufwühlend realistischen Drama muss man erstmal tief Luft holen.”
OK Magazin
„Feo Aladags Film ist rücksichtslos realistisch, packend, differenziert. ... So löst der lebensnahe Film bei aller ehrlichen Differenziertheit mit seiner tragischen Wucht und dem rücksichtslos packenden Spiel von Sibel Kekilli zu Recht empörtes Entsetzen aus.”
Abendzeitung
„ ,die Fremde´ ist spannend und aufreibend wie ein Thriller. Sibel Kekilli spielt mitreißend, furios!"
filmdienst
„Mit Feingefühl für die Zerrissenheit aller beteiligten Figuren erzählt Feo Aladag in ihrem beeindruckenden Debütfilm vom Überlebenskampf der jungen Frau (großartig: Sibel Kekilli) zwischen unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Familienbanden. Ein starker, wichtiger, die Augen öffnender Film”
Treffpunkt:Kino
„Es ist ein Spielfilm mit einem längst überfälligen aktuellen Gesellschaftsthema unserer Tage; Stichwort Ehrenmord. ... Ein aufwühlender Film. Ein bewegender Film. Ein großartiger Film. Ein spannender Film. Mit einem ,ungeheuren´ aktuellen Thema. Was verbirgt sich WIRKLICH hinter den vielen Schlagzeilen in Sachen ,Ehrenmord´? Was ,passiert´ dabei dort tatsächlich? Anonymes bekommt ein ,aufregendes Gesicht´. Das eben NICHT auf der Gut-Böse-Klaviatur ausgerichtet ist, sondern mit tiefer Betrachtung, Annäherung, Beschreibung. Spannung. Natürlich provozierend. Auf sicherlich allen Seiten. Aber notwendig. Dringend notwendig. Um zu verstehen, um zu begreifen, um mitdenken zu können. Dabei sind die Beteiligten-hier keine plumpen Abziehbilder, sondern ,nachvollziehbare´, glaubwürdige, zwiegespaltene Menschen. Und keine ,Monster´. Mit denen sich zu befassen, mit denen sich auseinanderzusetzen hier lohnt. Feo Aladag differenziert klug wie engagiert. Wagt sich couragiert wie packend an ein kulturelles Reizthema in Sachen Integration heran, das niemanden kalt lassen kann bzw. sollte. Denn das Glück dabei heißt Sibel Kekilli... “. Hier nun überzeugt sie als Umay. Mit jeder Faser ihres Körpers, ihrer Bewegung, ihrer Sprache, ihres Ausdrucks, ist sie diese gepeinigte junge Frau, die selbst über ihr Leben bestimmen, entscheiden möchte und dabei an seelische wie gesellschaftliche Grenzen gerät. Ebenso schmerzhaft wie nachvollziehbar wie wunderbar unaufdringlich verkörpert Sibel Kekilli diese in sich zerrissene, zerribene Deutsch-Türkin, die auf ihr eigenes Leben pocht. Eine außerordentliche starke darstellerische Leistung. Übrigens auch aus dem gesamten Ensemble, deren Auftritte bisweilen unter die Haut gehen (z.B. Settar Tanriögen als Vater). Ein großartiger deutscher Gesellschaftsthriller. Aufregend. Aufwühlend. Angehend. Lob, Lob, Lob.”
Deutschland Radio
„Ein durch und durch empfehlenswerter Film!”
Jugendnetz
„Feinfühlig!”
Emotion
„Feo Aladag stilisiert weder Umay (von Sibel Kekilli mit eindrücklicher Kraft und Würde verkörpert) zum Opfer noch ihre Verwandten zu Tätern. Stattdessen zeigt sie die Tragödie einer Familie, in der es durchaus Liebe gibt und die dennoch an den Zwängen der Gesellschaft zerbricht.”
Engagiert – Die christliche Frau
„Im Film wird über weite Strecken geschwiegen – fesselnde Szenen, denn es geschieht Unaussprechliches – die Gesichter der Beteiligten erzählen mehr als jeder Dialog. Großes Kino ohne Worte!”
ZDF.de
„ ,die Fremde´ erzählt die monströse Geschichte eines Ehrenmordvorhabens - das aber aus der denkbar intimsten Perspektive. Im Ausloten der psychosozialen Mechanik gibt sich Regisseurin Feo Aladag bedingungslos, auf die übliche Verschleierungsfolklore verzichtet sie. Ihre Geschichte berührt und funktioniert gerade deshalb, weil sie in der Welt junger Türken spielt, die man als "integriert" bezeichnet. Kein Islamist weit und breit. ... Das Gefühl, nirgendwo zuhause zu sein, dürfte Sibel Kekilli also in vielfacher Hinsicht geläufig sein. Wie man sich nach dem Duft des brüderlichen Haares verzehren kann, wie man die Sehnsucht auf die verlorene Heimat ohne jede große Geste zur Aufführung bringen kann - das spielt diese große Fremde des deutschen Films wie keine zweite.”
Spiegel Online
„Ein absolut beeindruckender Film!”
Brigitte
„Es ist die große Stärke dieses Films, nichts zu beschönigen und niemanden zu verurteilen. Auch Umays Vater nicht, dem die eigene Härte gegen seine älteste Tochter buchstäblich das Herz bricht. ... Ein Melodram, das aufwühlt, ratlos macht und wütend wie lange schon kein deutscher Film mehr.”
Hamburger Abendblatt
„Zwei Kinostunden hinweg eine sensible Studie, die nicht mit der skandalösen Sensation des Themas ,Ehrenmord´ spekuliert.”
Darmstädter Echo
„Der Verlauf des Dramas scheint vorhersehbar. Doch schon bald merkt man, wie genau und komplex hier erzählt wird. Die Mitglieder der Familie werden nicht in gut (modern) und schlecht (traditionell) eingeteilt, sondern Feo Aladag versucht statt dessen, jedem einzelnen gerecht zu werden. Der Film zeigt, wie auch der Vater, die Mutter, die beiden Brüder und die jüngere Schwester an der Situation leiden und verzweifeln, wie sie Auswege suchen, zeitweise wieder ihrer Liebe zu Umay nachgeben - wie sie letztlich alle das Beste wollen, aber nicht aus ihrer Haut können. Damit bietet der Film eine Innensicht dieser abgeschotteten Welt, und die Kamera betont ihre Enge durch eine sehr klaustrophobische Optik. Natürlich steht im Mittelpunkt von ,die Fremde´die virtuose Ausstrahlung von Hauptdarstellerin Sibel Kekilli, die Jahre nach ,Gegen die Wand´endlich wieder eine Rolle spielen darf, die ihrer würdig ist. Aber auch alle anderen im Ensemble spielen in jeder Sequenz absolut glaubwürdig und mit großer Intensität. Man merkt dem Film die Leidenschaft an, mit der er gemacht wurde. Und die Wut – nicht auf diese Menschen, sondern auf die Verhältnisse, die sie dazu bringen, das zu töten, was sie lieben.”
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
„Sibel Kelilli spielt überragend! ... Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurückzukönnen - dafür findet dieser Film starke Bilder. Und er lebt von der Kraft seiner Hauptdarstellerin, die mit diesem Film zum ersten deutschen Filmstar türkischer Herkunft werden könnte. ... Der Film rüttelt auf. Er erzählt von der Zerrissenheit zwischen den Kulturen. Indem er Menschen zeigt, die sich lieben und doch zerstören. Trost, eine Lösung, bietet er nicht. Doch gerade diese Konsequenz ist seine ungeheure Stärke!"
RBB Stilbruch
„Ohne zu pauschalisieren ist ein hochklassiger, aber unbequemer Film entstanden, bei dem der Zuschauer ständig mit geballter Faust im Kinosessel sitzt.”
Bremer
„Packend, schnörkellos, brillant!”
TV Digital
„Sibel Kekilli erweist sich nach ,Gegen die Wand´ erneut als Ausnahmeschauspielerin”
hörzu
„Neben ausgefeilten Dialogen und kraftvollen Bildern sorgt insbesondere Sibel Kekilli mit ihrer eindringlichen Leistung für die ungeheure Sogwirkung des gefühlvollen Dramas. Und die brillante Schlusseinstellung bleibt noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis haften – ein bewegendes Filmjuwel! ... Ein großartiger Film – unbedingt ansehen!”
TV Movie
„Das spektakuläre Kino-Comeback von “Gegen die Wand”-Star Sibel Kekilli! ... Spannend, aktuell und ausgewogen. ...Das beste deutsche Regiedebüt seit vielen Jahren!”
TV Spielfilm
„Einer der Höhepunkte der diesjährigen Berlinale! ... ,die Fremde´ ist ein Film, der die Kritiker und Zuschauer gleichermaßen begeistert. ... Feo Aladag beweißt ein feines Gespür für die emotionalen Nuancen ihrer Geschichte. Die Figuren sind sehr genau und mit viel Verständnis gezeichnet. ... Feo Aladag gelingt ein eindringliches Bild deutsch-türkischer Lebensrealität fern von den Klischees, die uns häufig in den Medien begegnen. Aber warum lief dieser Film nicht im Wettbewerb?”
3sat
„Feo Aladag ist weit davon entfernt, Klischees in Bilder zu kleiden. ,die Fremde´ ist im besten Sinne ein ambivalentes Drama. Nie ergreift der stimmungsvoll bebilderte und sehr emotionale Filme eine eindeutige Postition; konsequent zeigt er die Schwierigkeiten aller Beteiligten auf. Eine Rechtfertigung für Morde wegen vermeintlich verletzter Ehre ist er deswegen nicht. Eher der gelungene Versuch aufzuzeigen, wie Menschen den einen richtigen Moment verpassen, miteinander Frieden zu schließen. In diesem Sinne ein universales Werk.”
kulturnews
„Feo Aladag umschifft alle Gefahren einer Schwarzweiß-Darstellung und liefert ein psychologisch detailliertes Bild des Konfliktes, das sowohl dramaturgisch als auch emotional fesselt. Sibel Kekilli spielt die hin- und hergerissene Umay faszinierend und glaubwürdig."
choices/biograph
„Ein Film, in dem mit Verzicht auf jegliche Klischees sensibel und differenziert auch die Zerrissenheit eines patriarchalen Vaters und seiner Familie dargestellt wird. Ein ruhiger, spannender Film, der in Erinnerung bleibt. ... Bewegend, überzeugend und sehr empfehlenswert!”
Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte
„Herausragend!”
trailer
„Exzellent gespielt und auch in Sachen Dramaturgie hervorragend umgesetzt!”
Oxmox
„Bemerkenswert!”
Kölner Stadtanzeiger
„Ein emotional packendes Drama, das auf Grund seiner Aktualität sicherlich für Gesprächsstoff sorgen wird.”
unclesally*s
„Ein weiterer starker Auftritt von Sibel Kekilli!”
Interkultur Stuttgart
„Wie eine Katastrophe ihren Lauf nimmt – das zeigt dieser Film mit einer Wucht, die sprachlos macht. Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurückzukönnen – dafür findet dieser Film große Bilder. Und er lebt von der Kraft seiner Hauptdarstellerin, die kaum Worte braucht, weil sie soviel mit einem Blick sagen kann. Sibel Kekilli spielt diese Rolle mit einer solchen Wucht, dass man nicht umhin kann, sie selbst darin zu sehen.”
Kinotipps
„Beeindruckender, sehr berührender Film mit einem ansprechenden Ensemble.”
KulturSPIEGEL
„Bewegende Geschichte mit Identifikationspotential.”
Neuer Zürcher Zeitung
„Feo Aladag gelingt in ihrem atemberaubenden Kinodebüt ein vielschichtiges und verstörendes Portrait einer türkischen Familie. Unterstützt wird sie dabei von einer herausragenden Schauspielerin: Sibel Kekilli entwickelt in der Hauptrolle einen Sog, dem sich der Zuschauer nicht entziehen kann!”
filmtipps Hannover
„Der Schauspielerin Feo Aladag gelingen in ihrem Regiedebüt gleich mehrere Überraschungen. Es ist so emotional aufreibend wie buchhalterisch genau, so sehr Modellstück wie Sonderfall, vor allem so versiert erzählt und bebildert, dass man Aladag die Anfängerin kaum abnehmen mag. ... Sie beherrscht die dramatische Zuspitzung und zeigt, was für ein Dampf auf solchen familiären Teekesseln ist, und nach welchen physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Druck steigt.”
Player
„Fast unerträglich realistisches und brillant analytisches Kinodebüt. Sensationell!”
petra
„Eine Geschichte, so real, dass frau Gänsehaut bekommt - Regisseurin Feo Aladag gelingt mit ihrem Debüt ,die Fremde´ ein erschütterndes Kulturen- und Familienportrait, das ganz ohne Klischees und erhobenen Zeigefinger, dafür aber mit jeder Menge Brisanz und Authentizität die ZuschauerInnen unweigerlich in seinen Bann zieht. ... Sibel Kekilli läßt dem Publikum den Atem stocken. ... Ein Film, der das Potenzial hat, die Gesellschaft aufzurütteln. ..."Die Fremde" von Feo Aladag - ein äußerst wertvoller Film, ein Wachrüttler, der unbedingt gesehen werden muss!”
AVIVA – Online Magazin für Frauen
„Sibel Kekilli spielt die Umay überzeugend und mitreißend. Dass Umay trotz massiver Zurückweisung und körperlicher Gewalt immer wieder die Nähe ihrer Familie sucht, vermittelt Sibel Kekilli mit einer Intensität, die den Zuschauer das scheinbar irrationale Handeln der Hauptfigur schmerzhaft nachvollziehen lässt. Dabei ist ,die Fremde´ so spannend und aufreibend wie ein Thriller. ... Dank prägnanter Figurenzeichnungen, die nicht nur die zwiespältigen Motivationen der furios gespielten Hauptfigur, sondern auch der Täter differenziert durchleuchten, ein überzeugender, spannungsvoller Blick auf ein Reizthema in Sachen Integration.”
Film-Dienst
„ ,die Fremde´ enthält reichlich Zündstoff und dürfte schnell für Diskussionen sorgen. Ein hochklassiger Film, bei dem der Zuschauer ständig mit geballter Faust im Kinosessel sitzt.”
Lift
„Lassen Sie sich ein auf ein sehr gut besetztes, vielschichtiges und mitreißendes Familienportrait!”
kultur – Magazin der Theatergemeinde Bonn
„Unser Star der Berlinale: in dem Film ,die Fremde´ spielt Nizam Schiller den Sohn von Umay (Sibel Kekilli). Kleiner großer Mann!”
Zeit Magazin
„Das Comeback des Jahres! Sibel Kekilli ist umwerfend, atemberaubend! ... Wie eine Kastrophe ihren Lauf nimmt, das zeigt dieser Film mit einer Wucht, die sprachlos macht. ... Wie schwer es ist, mit denen zu brechen, die man liebt, wie schmerzhaft, nicht zurück zu können – dafür findet ,die Fremde´ große Bilder.”
ttt titel, thesen, temperamente
„Ohne pauschalisierende Schwarz-Weiß-Malerei oder moralische Verurteilung zeichnet das gelungene Kinodebüt die Zwänge und Konflikte einer paternalistisch orientierten Gesellschaft. ... Sibel Kekilli beweist mit außergewöhnlicher Darstellungskunst, dass ihre Leistung in ,Gegen die Wand´ kein Zufallstreffer war.”
blickpunkt:film
„Ein beeindruckendes Debüt von Feo Aladag!”
Die Zeit
„Ein bewegendes Portrait einer durch einen patriarchalischen Ehrbegriff zerstörten Familie. Einer der besten Beiträge der Berlinale 2010!"
Amnesty International
„Feo Aladags Film ist beängstigend gut. Er fuchtelt nicht, er empört sich nicht, er will nicht überzeugen noch urteilen; er zeigt. Sibel Kekilli spielt ihre Rolle der Umay großartig: die Verzweiflung eines Menschen, der revoltieren muss, um überleben zu können, die Sturheit einer jungen Frau, die sich nicht kaputtfügen will, die Aufgescheuchtheit durch die Möglichkeit von Glück. Ein großer kleiner Film.”
SZ Magazin
„Regisseurin Feo Aladag hat mit eindringlichen Bildern und starken SchauspielerInnen einen bedrückenden und zugleich aufrüttelnden Streifen geschaffen: ,die Fremde´ - ein sehenswerter Film!”
Frauenhauskoordinierung e.V.
„ ,die Fremde´, der in der Reihe Panorama vorgestellt wird, ist übrigens der beste Film, den man bisher auf der Berlinale gesehen hat. ... Sibel Kekilli spielt so gut, dass schon von einer Filmpreisnominierung geflüstert wird. Sollte man also nicht verpassen.”
Vogue
„Um ein guter Berlinale-Gänger zu sein, hat man morgens um 9 Uhr wieder im Kino zu sitzen. Mit Kaffee und Kater. Und dann rüttelt sie einen durch, die alter Lady Berlinale. Mit einem so unglaublich bewegenden Film wie ,die Fremde´, der einen verstehen macht und von dem man nicht versteht, warum er nicht im Wettbewerb ist.”
Karoline Herfurth für Berliner Morgenpost
„Gibt es eigentlich produktives Weinen? Natürlich. Wenn das Weinen nicht aus dem Selbstmitleid kommt, wenn es nicht den Augen des Krokodils entstammt, sondern ein richtiges Gefühl verstärkt und, im besten Fall, das Gefühl noch zum Denken führt. Solch ein Weinen löst ,die Fremde´ aus!”
Rationalgalerie.de
„Sibel Kekilli feiert mit ,die Fremde´ ein großartiges Berlinale-Comeback!”
Berliner Morgenpost
„Der grandiosen Sibel Kekilli zuzuschauen, ist ein unfassbares Erlebnis.”
Rolling Stone
„Herausragend, eindringlich, brillant!"
ZDF aspekte
„Die stille Sensation der Berlinale!"
Bild
„Der stärkste Film der Berlinale! ... Bei aller gesellschaftlicher Brisanz ist Feo Aladag aber vor allem ein aufwühlendes, erstaunlich differenziertes, genau erzähltes Drama gelungen, das einfache Schuldzuweisungen vermeidet. Sie zeigt ein Stück türkisches Leben als Parallelgesellschaft, ohne zu Verallgemeinern und eine ganze Bevölkerungsgruppe oder Glaubensgemeinschaft per se anzuklagen. ... Nach 'Gegen die Wand' Sibel Kekillis triumphales Comeback!"
Die Welt
„Dieser Film geht mitten durchs Herz! ... Diese Geschichten müssen erzählt werden: Figuren wie diesem Vater, dem die eigene Stränge und Härte buchstäblich das Herz bricht, sollten wir viel öfter begegnen in der Welt der deutschen Erzählungen. ... Es würde sich, erstens, schon deshalb lohnen, weil es solche Männer eben wirklich gibt. ... Und zweitens ist dieser Weg, den diese Figuren gehen, das Schicksal, das sie erleiden ... genau die Strecke, welche dicke Romane und große Meoldramen überwinden müssen; es sind die Königswege der Fiktion, die Hauptstraße des Erzählens; es ist ein Jammer, dass es hier in Deutschland nicht viel mehr davon gibt. ... ,die Fremde´ formuliert eine Mängelanzeige: Man möchte viel mehr von diesen Filmen sehen, mehr von diesen Geschichten hören, tausendundeine mindestens.”
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Spätestens mit ihrer Rolle als Umay hat sich Sibel Kekilli endgültig als Schauspielerin ersten Ranges etabliert. Es ist der Lohn für ihre vielleicht schwierigste Rolle. ... Doch allein die Hauptdarstellerin zu loben und den Film auf deren Leistung zu reduzieren, greift zu kurz. Durch die Bank weg ist das Drama hervorragend besetzt und feinfühlig inszeniert. ... Ein außergewöhnliches, enorm intensives und vor allem sehr sehr wichtiges Werk, das sich nachdrücklich ins Gedächtnis einbrennt.”
kino-zeit.de
„Fern aller Klischees und Vorverurteilungen beleuchtet Regisseurin Aladag den Konflikt von allen Seiten und macht die Zerrissenheit der Figuren, aber auch die tragische Abhängigkeit von religiösen Zwängen spürbar. ... Das beste Kinodebüt seit vielen Jahren!”
Cinema
„Es gibt Filme, die rauben einem den Atem. ,die Fremde´ – ein poetischer, aufwühlender Film. Großartige Schauspieler. Dialoge wie
Geistesblitze. Eine herausragende Sibel Kekilli. Man leidet mit, man liebt mit – man wird sprachlos. Gäbe es einen Bildbären, würden wir ihn an
,die Fremde´ verleihen!” Bild
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katja Schwarz und Carolina Kempa
Telefon: +49 (0)89 64958-107
E-Mail: info(at)odeonfilm.de
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